Gebärmutterentfernung?!

Organerhaltende Operationsmethoden
bei Erkrankungen der Gebärmutter

Eine Entscheidungshilfe für betroffene Frauen

Gerlinde Debus


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1. Auflage, 2010,
144 S. m. farb. Abb., Kart.;
Printausgabe
978-3-938580-05-9/ € 21,90 (D)

eBook PDF 978-3-938580-37-0/€ 15,90



Die Gebärmutter ist mehr als nur ein Reproduktionsorgan. Dennoch werden fast 90 Prozent der Gebärmutterentfernungen aufgrund gutartiger Erkrankungen vorgenommen, und wird gerade bei Myom-Befunden oft vorschnell zur Organentfernung geraten.

Frauen nehmen das „weiblichste“ aller Organe durchaus unterschiedlich wahr. So kann der Verlust der Gebärmutter als tiefer Einschnitt in die weibliche Mitte werden, während andere Betroffene den Eingriff als für sie richtig empfinden.


Die Praxis zeigt, dass die Zufriedenheit der Patientinnen mit der Behandlungssituation zunimmt, je umfassender sie über individuelle Faktoren Bescheid wissen.


  In ihrer Entscheidungshilfe für betroffene Frauen informiert Gerlinde Debus, Chefärztin an der Frauenklinik Dachau, über die heute angewandten Gebärmuttererhaltenden Operationsverfahren und chirurgischen Eingriffe bei Gebärmuttererkrankungen, wie Senkungen, Myome, Polypen, Zysten, starke Monatsblutungen, vaginaler Atrophie, sowie gut- und bösartige Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut und Krebserkrankungen.

Im Kontext der jeweiligen Krankheitsbilder werden Diagnostik und organerhaltende operative Therapien anschaulich beschrie ben, deren Vor- und Nachteile für die Patientin gegenüber gestellt und aufgezeigt, wann eine Gebärmutterentfernung medizinisch notwendig sein kann. Mit Tipps und Informationen des FGZ München e.V.